Bericht 2.Herren 26.04.2026 – 16:30

Saisonabschluss

Die Ausgangslage vor dem letzten Spieltag ist klar – und irgendwie auch ein bisschen entspannt. Für den uns steht der 4. Tabellenplatz bereits fest, nach oben wie nach unten geht nichts mehr. Trotzdem will sich die Mannschaft natürlich mit einem guten Gefühl aus der Saison verabschieden.

Zu Gast ist die HSG Phoenix, die ebenfalls ohne Druck anreisen kann. Der Klassenerhalt ist längst gesichert, sodass auch sie befreit aufspielen können. Das verspricht ein Spiel, in dem beide Teams noch einmal zeigen wollen, was sie draufhaben – ohne Rechenspiele, ohne große Konsequenzen.

Für uns geht es vor allem darum, die Saison ordentlich zu Ende zu bringen. Nach einer insgesamt starken Spielzeit mit vielen guten Auftritten wäre ein Sieg zum Abschluss natürlich die perfekte Abrundung. Außerdem will man sich vor heimischem Publikum nochmal von der besten Seite zeigen.

Die HSG Phoenix wird allerdings kein leichter Gegner sein. Gerade weil es für sie um nichts mehr geht, können sie unbeschwert aufspielen und haben in der Vergangenheit schon oft gezeigt, dass sie unangenehm zu bespielen sind. Das Hinspiel endete nach großem Fight und konzentrierter Endphase mit 42:38 für uns.

Man darf also ein offenes Spiel erwarten, in dem beide Teams nochmal alles reinwerfen – nicht aus Pflicht, sondern aus Ehrgeiz. Und genau das macht solche letzten Spieltage oft besonders spannend.

Rückblick

Im letzten Spiel, vor zwei Wochen, waren wir bei der TuS Komet Arsten zu Gast. Das Spiel war insofern spannend, als das es um den 3. Tabellenplatz in der Endabrechnung ging. Der berechtigt zwar weder zum Aufstieg noch zu sonst was, dennoch ist der Anspruch natürlich immer da bestmöglich dazustehen.

Ins Spiel gestartet mussten wir uns zunächst an die Backe gewöhnen. Die ersten Minuten waren noch ausgeglichen, zog der Gastgeber dann recht schnell von dannen. Die Abwehr war meist nichtmal das Problem, eher der Angriff. Wir brachten bei einer offensiven 4 zu 2 Deckung kaum Chancen hervor. Und wenn wir mal durchgekommen sind, ging der Ball oft daneben oder per Aufsetzer übers Tor.

Das Spiel wurde für uns nach einigen Entscheidungen auch nicht leichter, doch am Ende lag es am eigenen Unvermögen im Spiel mit der Backe. Zur Halbzeit haben wir nur sieben eigene Tore erzielt (7:17). Am Ende stand dann ein 25:41 zu Buche. Dabei ist noch zu erwähnen, dass wir bis Minute 40 nur 11 eigene Treffer erzielten. Im letzten Drittel lief es dann zumindest im Angriff flüssiger bei uns.

Das Ganze gilt es nun abzuhaken und nächstes Mal besser zu machen.