Gelungener Workshop der Handballabteilung

Die Handballabteilung des TSV Daverden zählt seit Jahrzehnten zu den sportlichen Hochburgen im Kreis Verden. Dennoch machen sich die im TSV verantwortlichen Vereinsmitglieder Gedanken um die Zukunft des Handballsports im Verein. Um die Stärken und Schwächen, Chancen und Risiken der größten Sparte des TSV Daverden herauszuarbeiten, hatte Abteilungsleiter Patrick Steffens alle Interessierten zu einem Workshop am 04.07.2025 im TSV-Vereinsheim eingeladen. Mit der Unterstützung von drei Referent:innen des Landessportbunds (LSB) ging man dem Thema tiefer auf den Grund.

In Kleingruppen wurde konstruktiv diskutiert und zahlreiche Schwerpunkte für die zukünftige Vereinsarbeit gesetzt und bewertet. Einig waren sich die Teilnehmer, dass das bereits vorhandene Sponsoring noch ausbaufähig ist. Allerdings sucht der Handballvorstand auch dringend Personen, die die Verantwortlichen bei diesen Aufgaben unterstützen bzw. Arbeit abnehmen.

Für seine 23 Mannschaften benötigen die Teams auch entsprechende Hallenzeiten. Häufig müssen sich Mannschaften für ihre Trainingseinheiten die Sporthalle teilen. Bei gleichzeitiger Hallennutzung mit 25 – 30 Kindern und Jugendlichen ist das insbesondere für die Trainer stets eine ziemliche Herausforderung. Problematisch ist ebenfalls das von der Gemeindeverwaltung Langwedel ausgesprochene „Backeverbot“ (Haftmittel).  Die Handballer wünschen sich, dass das vom Verband unterstützte Nutzen von Haftmittel auch in der Langwedeler Goldbachhalle erlaubt wird.

Fast alle Trainer und Mannschaftsverantwortlichen erhoffen sich mehr Unterstützung bei der Erledigung von organisatorischen Aufgaben. Hierfür möchten die Verantwortlichen die Eltern und Spieler demnächst mehr einbeziehen.

Abschließend zeigten sich alle Teilnehmer mit der Gestaltung des Workshops sehr zufrieden und eine Mitarbeiterin des LSB lobte den wirklich außergewöhnlichen Zusammenhalt im TSV Daverden.